Frühlingserwachen 2014

Tagestour am 28.02.2014: ca. 180 Kilometer

Kurz vor Dachau – wenn man genau hinschaut, sieht man die Berge (Man muss aber gaaaanz genau hinschauen)

Die Idee zu dieser kleinen Ausfahrt kam ganz kurzfristig. Es war die letzten Februartage eh schon ziemlich warm gewesen und an diesem Tag hatte ich frei. Also ging es gegen 9.00 Uhr los. Ungefähres Ziel war eigentlich der Starnberger See, aber ich wußte, dass es zeitlich knapp werden könnte, da ich abends gegen 17 Uhr wieder daheim sein musste (Wir hatten Theaterkarten).

Und so fuhr ich warm verpackt bei knackigen 5° los. Mein Weg führte mich durchs Donaumoos Richtung Schrobenhausen. Eine wunderschöne Innenstadt. Hatte ich gar nicht so in Erinnerung – war schon länger nicht mehr hier. Über Hilgertshausen und Markt Indersdorf erreichte ich dann auch schon Dachau. Zwischendrin hatte ich schon mal den Gedanken, dass eine Tour bei den Temperaturen eine doofe Idee war, aber so ab 10.30 Uhr kam die Sonne richtig raus und es wurde recht angenehm bei ca. 14°. Am Dachauer Schloß machte ich kurz Pause für einen Kaffee. Jetzt ging´s weiter Richtung Eschenried. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass der Starnberger See heute warten muss, es ging schon stramm auf Mittag zu und ich will nicht hetzen müssen. Also hab ich mir eine gemütliche Wirtschaft gesucht und frisch gestärkt ging´s wieder Richtung Heimat.

Da mir die Strecke bis dahin gefallen hat, bin ich fast die gleiche Route wieder zurück gefahren. Als ich Schrobenhausen hinter mir gelassen hatte, las ich einen Wegweiser „Waidhofen, Gröbern“. Da bin ich dann rechts abgefahren. Ich hatte mir schon lange mal vorgenommen nach „Hinterkaifeck“ zu fahren. Hier passierte 1922 eines der bisher größten ungeklärten Verbrechen Deutschlands. Auf dem Einödhof wurden seinerzeit eine fünfköpfige Familie und ihre Dienstmagd brutal erschlagen und ermordet. Der Hof selber steht nicht mehr, aber kurz hinter der Ortschaft Kaifeck wurde eine kleine Gedenkstätte errichtet.

Nicht weit von hier war der Einödhof „Hinterkaifeck“ – zwischen Schrobenhausen und Waidhofen

Ein kleines Marterl erinnert an Hinterkaifeck

Hier die kleine Gedenkstätte

Hier die Inschrift

Man muss dazu sagen, dass Hinterkaifeck in unserem Raum sehr bekannt ist. Ist ja auch nur knapp 30km von Ingolstadt weg. Als ich dann wieder weitergefahren bin, hab ich zwischen Gröbern und Brunnen folgendes Schild gesehen:

Was es alles gibt

Leider war abgeschlossen und niemand da, aber das schau ich mir irgendwann nochmal genauer an

Nachdem der Himmel sich immer mehr zugezogen hatte, machte ich mich auf die letzten 30 km nach Ingolstadt. Wobei ich 10 Minuten später eine Begegnung der 3. Art hatte

Tja – Manche halten sich Hunde und Manche….

Ich hab keine Ahnung was das genau ist – vielleicht ein Lama ?

Bei Pobenhausen bin ich dann nochmal kurz rausgefahren und hab noch ein Panoramabild von Ingolstadt gemacht.

Wenn man es weiß, dann ist das auch Ingolstadt am Horizont

Alles in Allem eine schöne, wenn auch recht „kühle“ Tour. Hat aber Spaß gemacht als Appetithäppchen für die wärmeren Tage

Hier die Route auf Google Maps