Kelheim und Weltenburg

Tagestour am 29.08.2013: ca. 200 Kilometer

Die Befreiungshalle auf dem Michaeli-Berg

Diese Tour kam etwas überraschend und spontan zustande. Am nächsten Tag stand unser Urlaub in der Türkei an und meine Frau wollte noch die Koffer fertig packen. Meine Tochter wollte zu einer Freundin gehen, so dass ich mich kurzentschlossen auf meinen Scoopy schwang und ein bisschen rumfahren wollte. Das Wetter war herrlich und ich beschloss, einen Arbeitskollegen im schönen Riedenburg zu besuchen.

Leider war er nicht daheim und so fuhr ich weiter nach Kelheim. Auf dem Weg dorthin kam mir der Gedanke, etwas Kultur könnte doch auch mal nicht schaden und so fuhr ich Richtung Befreiungshalle. Ich war da als Kind schon mal und auch als Jugendlicher – also links den Berg hoch. Die Aussicht war schon ziemlich beindruckend. Auch genoß ich den schattigen, kühlen Innenraum der Halle. Es hatte mittlerweile nämlich über 30° und wer hatte keine Sonnencreme dabei ? Richtig ! Ich !

Nach der Kultur etwas für den Magen, es war mittlerweile schon gut mittag durch. Also fuhr ich Richtung Kloster Weltenburg zum Klosterbiergarten. „Ganz überraschend“ hatten ca. 15.000 andere Leute auch die Idee, bei total schönem Wetter in den Biergarten zu gehen….Aber für ein gutes Weltenburger Radler und eine Brotzeitplatte gab’s noch ein schönes Plätzchen für mich. Der große Vorteil: Ich musste keinen Parkplatz suchen oder bezahlen, hab meinen Roller in Weltenburg abgestellt und bin die paar Meter dann noch gelaufen. Nach der Brotzeit hab ich natürlich die Möglichkeit genutzt, meine Füße in die kühle Donau zu hängen.

Dann wollte ich eigentlich wieder heimfahren. Nach einem Tankstopp in Neustadt/Donau kam mir der Einfall, ins Römerkastell Abusina in Eining zu fahren. Ich war sehr überrascht, denn es kostet keinen Eintritt und ist trotzdem sehr interessant.

Danach fuhr ich wieder Richtung Kelheim, aber über Hienheim, da ist ein Sportflugplatz, wo mein Vater früher geflogen ist und ich öfter als Kind war.

Auf dem Weg von Hienheim nach Kelheim kommt man an diesem „Marterl“ vorbei. Es geht um die Eiserne Hand, einer alten Sage. Hier die Geschichte. Nach zweistündigem Herumfahren und einer Mahlzeit bei der „Goldenen Möwe“, einem amerikanischem Schnellrestaurant mit dem goldenen M, ging’s auch schon langsam auf den Abend zu. Da es aber immer noch schön warm war, bin ich den „kleinen“ Umweg über Dietfurt, Beilngries, Kinding, Kipfenberg gefahren und bin dann gegen 21 Uhr wieder daheim in Ingolstadt gewesen. War einfach eine herrliche Kurztour, Wetter war schön und es ist auch nicht soooo schlimm, wenn man mit Sonnenbrand in den Urlaub in die Türkei fliegt *grins*.

Hier die Route auf Google Maps

Hier noch ein paar Bilder von der Befreiungshalle, der Altmühl und der Donau