Scoopy on Tour

L.A. alias Landshut

Tagestour am 16.05.2015: ca. 150 Kilometer

Landshut – Die Hauptstadt Niederbayerns

Kanalarbeit in unerem Hof

So sah unser Hof heute morgen aus – Wir bekommen einen neuen Kanalschacht. Seit 2 Tagen Bauarbeiten mit schwerem Gerät. Um 7 Uhr früh ging’s dann auch schon los vor unserem Wohnzimmerfenster. Ich hatte frei, meine Tochter war in der Schule und meine Frau ging mit ihrer Freundin frühstücken. Als ungefähres Ziel hatte ich Altötting oder Burghausen anvisiert.

Dann noch kurz zum Zahnarzt und gegen 9 Uhr endlich unterwegs. Was mir Sorgen machte, war das Wetter. Richtung Südosten zog’s brutal schwarz zu. Aber positiv wie ich bin – drauflos !

Über das schöne Geisenfeld fuhr ich die bekannte Strecke Richtung Moosburg. Kurz vor Moosburg musste ich mir selber eingestehen, dass ein Festhalten am alten Plan wettertechnisch „Russisches Roulette“ war. Ich bog also kurz vor links von der Route ab und fuhr kurzentschlossen in Richtung Landshut.

Kriegerdenkmal in Geisenfeld

Landshut hatte ich eh schon länger auf dem Schirm – soll eine schöne Altstadt haben, wurde mir gesagt. Kurz vor Landshut begann es dann kurz zu tröpfeln, aber alles nicht so wild. Gott sei Dank, denn ich hatte meine Regenhose vergessen. Für Mitte Juni war’s auch ziemlich frisch. Ich hatte meinen Nierengurt vergessen, war teilweise etwas kühl in der Nierengegend. Eigentlich wollte ich in Landshut was Essen gehen, aber ich wollte mich nicht zu lange aufhalten, ich hab dem Wetter nicht getraut.

Also bin ich einfach etwas in der Altstadt herumgefahren. Landshut wird auch die „Dreihelmstadt“ genannt. Warum und was es noch Wissenswertes gibt – hier bei Wikipedia. In der Fussgängerzone hab ich natürlich auch ein Bild von der Martinskirche gemacht. Der Turm ist mit 130m der höchste Backsteinturm der Welt sowie der der höchste Kirchturm Bayerns (Quelle: Wikipedia).

Turm der Martinskirche

Das Landshuter Rathaus

Auf den Bildern erkennt man recht gut, dass die Innenstadt sehr ansehnlich ist. Leider kann man aber auch am Himmel erkennen, wie’s mit dem Wetter steht. Darum bin auch nach kurzer Zeit wieder weiter gefahren. Als Ziel: Ingolstadt

Zurück hab ich mir eine andere Strecke ausgesucht. Da ab und zu mal die Sonne rausgekommen ist – bin ich extrem über die Dörfer gefahren. Konkret heißt dass über Altdorf, Gündlkofen und Furth Richtung Pfeffenhausen. Hierfür musste ich kurz mal auf die B299, war aber nicht so dramatisch. War nix los. Über die Metropolen Walkertshofen, Meilenhofen und Aiglsbach fuhr ich weiter Richtung Vohburg an der Donau. Vohburg ist eine alte Herzogstadt mit einem schönen Stadtkern. Bekannt wurde es in jüngerer Zeit durch die „Agnes-Bernauer-Festspiele“.

Die Kirche von Eugenbach bei Landshut

Auch kurz vor Ingolstadt weiß der Himmel nicht was er will

So war ich nach knapp 5 Stunden und guter Laune wieder in Ingolstadt. Es war ein sehr schöner Ausflug, vor allem von der Strecke her. Wenig Verkehr und schöne Straßen.

Ich wollte die ganze Tour wie immer auf Google Maps verlinken, aber leider hatte ich etwas mehr Wegpunkte als sonst, so daß ich die Tour auf 2 Etappen aufgeteilt habe.

Hinfahrt bei Google Maps

Rückfahrt bei Google Maps