Scoopy on Tour

Slooowrider Sommergrillen Naabspitze

07. – 09. Juni 2014: Sehr schönes Treffen – Kaputter Scoopy wieder ganz 😉

Sonnenuntergang über der Naab

Nachdem das 3. Slooowriderstreffen in den Vogesen leider abgesagt werden musste, wurde kurzerhand ein Sommergrillen in Regensburg an der Naabspitze geplant. Termin: Pfingsten. Als ich auf meinen Dienstplan geschaut habe, hab ich festgestellt: Das klappt, zumindest zwei der drei Tage. Also kurzerhand eine Unterkunft gesucht. Nach einem guten Tipp von Speedguru hab ich ein Zimmer gebucht im Hotel Krieger in Regensburg. Die ganze Woche schon darauf gefreut. Einen Tag vor der Abfahrt ein schreckliches metallisches Geräusch in der Auspuffgegend. Daheim gleich mal nachgeschaut – Mist !!

Was war passiert:

Die Auspuffaufhängung am Motorgehäuse ist abgerissen. Das ist in einem Tag für einen Laien wie mich nicht machbar.

Also bin ich mit dem Zug nach Regensburg gefahren. Markus hat mich nach einer kaum merklichen Verspätung der Deutschen Bahn wegen einer Baustelle (die natürlich beim Kartenkauf nirgends erwähnt wurde) in Regensburg-Prüfening am Bahnhof abgeholt. Er hat mir auch für die Dauer der Ausfahrt seinen Roller, den Klingonenkreuzer, zur Verfügung gestellt. Dankeschön.

(Foto: Speedguru) – Markus, Peter, Bastian und Ich bei der Ausfahrt (leider ohne Scoopy)

Nach dem Einchecken im Hotel ging’s endlich ans Fahren. Die Kollegen, die schon am Vortag hier waren, waren etwas – nennen wir es mal – angeschlagen. Keine Ahnung warum 😉

Etwas ungewohnt, aber flott ging’s voran. Erstes Ziel war die Befreiungshalle in Kelheim. Fernsicht ohne Ende bei Kaiserwetter. Nach einer schönen Fahrt über die alte Altmühlstraße (an der Straße der Kaiser und Könige entlang) fuhren wir über Essing und Buch in das schöne Hexenagger. Dort wollten wir uns das Hammerschmiedemuseum anschauen. Ich war da noch nie und muss sagen: HINFAHREN und ANSCHAUEN !!! Der ca. 80jährige Schmiedemeister hat in einer so tollen Art und Weise sein Handwerk im Wandel der Jahre dargestellt und vorgeführt – ich war begeistert. Man sollte aber dem bayrischen „etwas“ mächtig sein 🙂

Das Mühlrad der alten Schmiede

In der Waffenkammer

(Foto: Automatix) – So wurden früher Unstimmigkeiten geklärt !

(Foto: Speedguru) – Die Süd-Slooowrider: Automatix, Mozart, Slooowrider, Sepp74 und Speedguru

Nach  diesem wirklich tollen Erlebnis gingen wir uns stärken. Im Gasthof Schmid gab’s eine kleine, aber sehr feine Speisekarte mit bayrischen Schmankerln für sehr kleines Geld. Wir waren total überrascht. Mit vollem Bauch fuhren wir weiter Richtung 1000-jähriger Eiche, aber aufgrund der großen Hitze war’s dort relativ unspektakulär.

Die 1000jährige Eiche

Durch’s schöne Schambachtal sind wir dann noch auf ein kühles Getränk nach Schloß Prunn gefahren. Bei herrlichster Aussicht über Gott und die Welt gequatscht. Schön langsam wurde es aber Zeit zum Aufbruch nach Regensburg. Den Klingonenkreuzer wieder bei Markus abgestellt und dann mit der APE zum Grillplatz, wo die anderen schon gewartet haben. Einmal sollte jeder mit einer APE mitgefahren sein….Ich kann jedem nur die Naabspitze in Regensburg empfehlen, wunderschön da. Ist eine Landzunge, an der die Naab in die Donau fließt.

Nach einem sehr schönen Abend mit herrlichem Sonnenuntergang ließen wir den Tag dann ausklingen. Bastian und Peter mussten noch ein paar Kilometer zum Campingplatz fahren und ich wurde auch schön langsam müde. Es hat einfach nur Spaß gemacht, zumindest die „Süd-Slooowrider“ kennenzulernen. So verabschiedeten wir uns voneinander. Markus und ich verabredeten uns für den nächsten Tag zum Frühstück im Hotel, da er mir angeboten hatte, sich meinen Scoopy mal anzuschauen. Hierbei möcht ich eine Empfehlung für Regensburg aussprechen: Der Gasthof Krieger, bzw. das Hotel Krieger. Super Lage, eine unglaublich nette Dame am Empfang und der Preis (Einzelzimmer: 36 Euro inklusive Riesen- Frühstücksbuffet) absolut in Ordnung !

Endlich grillen

Slooowrider, Mozart und Speedguru – Automatix war leider schon nicht mehr da.

Hotel Krieger – absolut in Ordnung

Die Naabspitze am Morgen – vom Hotel aus gesehen

Und so fuhren wir bei gefühlten 200° mit dem Hänger die 70km nach Ingolstadt, luden den Scoopy auf und dann ging’s Richtung Rollerhölle.

Die Reparatur war dann so unglaublich simpel wie genial. Es hat sich rausgestellt, dass mein Auspuff falsch eingebaut und daher total verspannt war. Deshalb sind mir auch vor kurzem die Halteklammern gerissen. Markus hat das abgerissenen Guss-Stück wieder mit dem Gehäuse verschraubt und den Auspuff etwas modifizert. Nach ca. 2,5 Stunden lief mein Scoopy wieder und hat sogar die Testfahrt (von der Speedguru meinte: „Gut, dass du das nicht gesehen hast“) überstanden.

Vielen Dank Markus – auch für den Customize-Ständer mit original Sepp-Schuhbreite

Völlig Happy bin ich dann die 60 km nach Ingolstadt auf meinem Scoopy heimgefahren. Es war ein tolles Treffen und ich hoffe, dass ich beim nächsten a) dabei sein kann und b) auf meinem eigenen Gefährt hinfahren kann.

Gefixt und Repariert

Der Meister bei der Arbeit

Dahoam is dahoam – das war dringend nötig 😉